Ukraine Krise

Für alle die es interessiert, habe ich hier Informationen zusammengekratzt, um mir (und dir) einen tieferen Einblick in die Ukraine Krise zu verschaffen. (zum lesen 😉

Grundlagen / Informationen

Die Ukraine ist in zwei politische Regionen unterteilt, die – wie in der Schweiz – von einer Art “Röstigraben“ getrennt sind. So sprechen die westlichen Ukrainer “Ukrainisch“. Der Teil, der zwischen dem Osten und dem Westen lebt, spricht ein “Dialekt-Ukrainisch“ das sich deutlich vom Staats-Ukrainisch und Russisch unterscheidet. Es ist also nicht “both spoken“ wie auf der unteren Grafik abgebildet. Im Osten der Ukraine (und natürlich auf der Krim, die bis 1954 noch zu Russland gehörte!) sprechen die Bürger ausschliesslich russisch.

 Karte

Ukraine und die NATO

Die Ukraine ist kein Mitgliedsstaat der NATO. Die USA übte in den letzten Jahren grossen Druck auf Brüssel (Hauptsitzt der NATO) aus, damit die Ukraine so schnell wie möglich als in dieses militärische Bündnis aufgenommen würde. Warum die Ukraine für die USA strategisch so wichtig wäre, erkläre ich später.

–> Russlands Interesse ist es, das die Ukraine NIEMALS der NATO beitritt oder mit der NATO eine Beziehung aufbaut. Dieses Interesse wird durch die aktuellen Geschehnisse massiv gestört.

Ukraine und die EU

Die Ukraine ist kein Mitgliedsstaat der EU. Was einen Beitritt zur EU betrifft, ist die Bevölkerung – gleichsam der Schweiz – geteilter Meinung. Aufgrund der schlechten Wirtschaft und der hohen Arbeitslosigkeit erhoffen sich die Befürworter Verbesserung durch einen EU-Beitritt. Die Angrenzung an Russland, spaltet das Land aber in zwei gegensätzliche Lager.

–> Russlands Interesse ist, dass die Ukraine NICHT der EU beitritt und unabhängig bleibt.

Janukowytsch war bereits 2005 mit der EU in Verhandlungen über den Vertrag eines EU-Beitritts getreten und sprach sich stets positiv gegenüber einem Beitritt aus. Aber obwohl er mehrfach Interesse an einer weiteren Annäherung der Ukraine an die EU geäussert hatte, vollzog der Präsident auch immer wieder Schritte, die einem baldigen EU-Beitritt im widersprachen: Im April 2010 zum Beispiel, vereinbarte Janukowytsch mit Putin die Verlängerung der Pacht für die Stationierung der russischen Schwarzmeer-flotte auf der Krim, die nun bis 2042 stationiert bleiben darf.

–> Im August 2013 erklärte Putin, dass Russland im Falle der Unterzeichnung eines EU-Abkommens “Schutzmassnahmen“ durchführen werde. Die Importkontrollen auf ukrainische Güter wurden durch die russische Seite verschärft. Russland setzte die Ukraine somit unter Druck, um seine Interessen zu unterstreichen.

Janukowytsch liess sich schliesslich vom mächtigen Nachbarn einschüchtern und “verschob“ offiziell die Unterzeichnung des EU-Abkommens auf Anfang 2014. Er wollte die Diskrepanzen zwischen dem Handel mit Russland und dem EU-Beitritt zuerst aus der Welt schaffen.

–> Diese zurückhaltende Haltung wiedersprach den Interessen der EU und der NATO (USA).

Wirtschaftliche Situation in der Ukraine

Den Ursprung allen Übels, nahm die Geschichte durch die schwere wirtschaftliche Situation der Ukraine.

Anfang Dezember 2013 bat Janukowytsch die EU um Hilfe, in der Hoffnung auf finanzielle Unterstützung seines nahezu bankrotten Landes. Dort erhielt er jedoch keine Unterstützung, da die europäischen Länder bekanntlich alle hoch verschuldet sind. Nach der Absage der EU wandte sich Janukowytsch an Russland, wo er wahrscheinlich die finanzielle Hilfe erhielt (nicht bestätigt).

Die Kehrtwende zugunsten des Ostens

Ich denke Putin traf sich mit Janukowytsch hinter verschlossener Tür. Vermutlich war Putin bereit, die Ukraine unter den folgenden Bedingungen zu unterstützen:

  • Janukowytsch musste das EU-Beitritts-Abkommen auf Eis legen, was jedoch die westlich provozierten Unruhen (Euromaidan) auslöste, die zum Sturz von Präsident Janukowytsch und seiner Regierung führten. Ob Putin dies voraussah oder nicht, weiss nur der Geheimdienst.
  • Informationsaustausch fand statt: Janukowytsch hatte wahrscheinlich bereits eine Vorahnung, über die Pläne, welche die EU und vor allem die NATO schmiedeten. Janukowytsch hat Putin wahrscheinlich wichtige (geheime) Informationen übergeben. Aber ich nehme an, dass der russische Geheimdienst auch ohne diese Informationen nicht im Dunkeln getappt hätte.

–> Auf keinen Fall wollte Putin riskieren, das die Krim (auf der ein wichtiger Marinehafen Russlands stationiert ist) in die Hände der NATO bzw. der USA gelangt.

hafen

  • Putin veranlasste (nach Absprache mit Janukowytsch) die rasche “selbständige“ Abspaltung der Krim. Ende Februar 2014 wurde das Regionalparlament auf der Krim besetzt. Unter Waffengewalt wurde Sergei Aksjonows zum neuen Ministerpräsidenten gemacht (es fielen keine Schüsse). Es wurde die Durchführung eines Referendums über die Abspaltung der Krim von der Ukraine erzwungen, welche die Gründung der Republik Krim zur Folge hatte. Das geschah alles in einer solchen Eile und Entschlossenheit, dass es für mich von “aussen längst abgesprochen“ scheint.

Hinweis: Völkerrechtlich werden die Abspaltung und das Referendum von den europäischen Staaten nicht anerkannt. In den Medien wird daher nur der Begriff “Annexion“ = Eroberung (durch Russland) verwendet. Einige Staaten haben die Abspaltung jedoch akzeptiert! Ich denke auch, dass diese Abstimmung friedlich verlief, nicht beeinflusst wurde und ihr Ausgang von Vornherein klar war, wenn man die Geschichte der Krim kennt.

Hinweis: Auf der Krim befindet sich Putins grösster Flottenstützpunkt der Schwarzmeerflotte. Dort liegen Atom-U-Boote und Kriegsschiffe, die Putin auf keinen Fall aufgrund der Unruhen in der Ukraine an die ukrainische Armee (NATO) verlieren wollte. Die Russen sicherten lediglich ihr Kriegsmaterial. Die Russen haben die Krim nicht illegal besetzt, sondern bezahlten jedes Jahr viele Millionen an die Ukraine, für die militärische Nutzung der Krim (Dieser Vertrag wurde bis 2042 verlängert).

Umsturz / Putsch – “Euromaidan“

Die Außenpolitik der Ukraine war seit 1991 hauptsächlich von der Tatsache geprägt, sich weder der einen oder anderen Seite anzuschließen. Durch die (nicht offizielle) Ablehnung des EU-Beitritts von Janukowytsch war der Luxus einer multilateralen Politik nicht mehr möglich. Jetzt wurde der Westen ungemütlich. Auch einige Ukrainer waren unzufrieden mit der Entscheidung. Die Unzufriedenheit war aber nicht so gross, dass es einen Putsch ausgelöst hätte.

  • Seit dem Putsch entwickeln die meisten westlichen Medien eine beispiellose antirussische Propaganda. Große überregionale Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine fordern militärische Massnahmen gegen Russland und attackieren den russischen Präsidenten Wladimir Putin, den sie als neuen Hitler und Aggressor beschimpfen.
  • Die neue Putsch-Regierung verbat Ende 2014 die russische Sprache in der Ukraine! Wie würden die Schweizer damit umgehen, wenn nach einem Regierungswechsel zum Beispiel plötzlich die Italienische Sprache verboten würde? Eines wäre uns allen sofort klar: Die “Neuen“ an der Spitze sind Anti-Italienisch. Genau so klar ist es jedem Ukrainer im Land: Die neue Regierung um Poroschenko ist Anti-Russisch… und das, obwohl ein grosser Teil der Bevölkerung russisch spricht.

Die neue Ukrainische (US)-Regierung

Die neue Ukrainische Regierung besteht aus diversen “Marionetten“, deren Fäden nachweislich eng mit den USA verstrickt sind. Der Amerikanische Einfluss in der neuen Regierung kann kaum verschleiert oder vertuscht werden, er ist zu offensichtlich. Berichte über diese Tatsache hört man leider nur in den freien Medien im Internet. Durch diese Erkenntnis wird aber klar: Die Ukraine ist bereits US-gesteuert und könnte als “besetztes Gebiet“ bezeichnet werden. Russland hat die USA direkt vor der Nase.

Damit wird der Kreml aufs äusserste provoziert. Trotzdem bleibt Russland ruhig, dem Westen zu ruhig. Nur hinter der russischen Grenze stellen sich – verständlicherweise – die Truppen auf, doch es dringen aus Russland keine Soldaten oder Söldner ins die Ukraine ein, wie es uns die Medien weissmachen wollten. Die Kriegsgeschehnisse spielten sich alle IN der Ukraine ab und dienen der Destabilisierung (dazu später). Fazit: Der Westen will einen Krieg provozieren, doch Russland reagiert nicht so wie erwartet. Was tun?

Der Abschuss eines Zivilflugzeugs

Um Russland als “den Bösen“ darzustellen, werden nebst der bereits erwähnten Vertuschung von Tatsachen und falschen Medienberichten noch zusätzlich “Verstärker“ benötigt, um die westlichen Völker gegen Russland aufzuhetzen. Am 17.07.14 wird das Passagierflugzeug (Flug MH17) abgeschossen. Noch bevor das Frack auf dem Boden aufschlagen konnte, wurde die Tat Russland bzw. russischen Soldaten zugeschoben. Durch die Analyse von russischen Satellitenaufnahmen konnte später nachgewiesen werden, dass es sich um einen ukrainischen Kampfjet handelte, der das Flugzeug abschoss.

Wie ist es überhaupt möglich, dass über einem Kriegsgebiet, in dem im Vorfeld schon einige Militärflugzeuge angeschossen worden waren, ein Zivilflugzeug fliegen darf? Wurde der Abschuss vorbereitet und inszeniert?

Ukraine Satellitenbild Abschuss MH17

Der Krieg beginnt

Bereits während den vorgezogenen Präsidentschaftswahlen kam es im Osten zu Ausschreitungen von Wiederständischen, die gegen die neue Ukrainische Regierung waren. Doch der Grossteil der Ukrainischen Bevölkerung möchte keinen Krieg. Nur die eingeschleusten “Lohnterroristen“ (dazu später) bemühten sich um Aufstand der Massen. Dies erreichten sie, indem sie sich mit prorussischen Widerständischen zusammenschlossen. Gemeinsam sorgten sie für (künstlich angeschürte) Unruhen und Kämpfe gegen die Ukrainische Armee.

Die Sanktionen gegen Russland

Die westliche Welt liess man nun glauben, der Wiederstand und der negative Einfluss gegen die Ukrainische Armee kämen von Russland und entsprängen den Plänen Putins, was niemals der Fall war.

Unter diesen falschen Anschuldigungen und Medienpropaganda, wurden die Sanktionen gegen Russland verhängt, welche die folgenden Punkte beinhalten:

  • Militärembargo. Kein Kauf/ Verkauf von Militärgütern in die EU
  • Export/ Import-Verbot von Dual-Use-Gütern (Güter, die unter anderem auch zu kriegszwecken verwendet werden können)
  • Keine Öl-Förderausrüstung (betrifft nicht Gas)
  • Eingeschränkte Kapitalmarktbewegungen im EU-Kapitalmarkt
  • Importverbot aller Güter aus der Krim
  • Keine Tourismusdienstleistungen auf der Krim (Reisen, Kreuzfahrten)
  • Einfrieren der EU-Konten der ehemaligen Janukowytsch Regierung (>100 Konten)
  • Ausschluss Russland aus dem G8 Gipfel
  • Aufschub des Beitritts Russlands zur OECD
  • Diverse Gipfeltreffen wurden abgesagt

Einfluss der USA

Aufstand IN der Ukraine

Gegen die Ukrainischen Armee (die jetzt unter Amerikanischer befehlsmacht steht) wehrten sich die Aufständischen bereits während den Wahlen (von aussen künstlich angeheizt).

Wie eingangs erwähnt, ist die Ukraine durch historische Ereignisse und ihre sprachliche Trennung von Grund auf in zwei Lager aufgeteilt, was bisher kein Problem darstellte.

Doch seit den Wahlen ist das Volk in zwei Lager gespalten, welches zwei (dem Volk gut gesinnte) Gruppierungen hervorbrachte, die GEGEN die neue Regierung sind:

  • Die ukrainisch sprechende, westliche Bevölkerung, die an die ihre “guten Nationalisten“ glauben. «Alles soll wieder so werden wie es war.» Die westlichen Medien nennen diese Gruppierung “Nationalistische Separatisten“ oder sogar “Nazis“ (was eine medial inszenierte Bezeichnung ist).
  • Die russisch sprechende, östliche Bevölkerung, die an ihrer russischen Ausrichtung festhalten: «Westliche Einflüsse müssen abgewehrt werden.» Die westlichen Medien nennen diese Gruppierung “Pro-russische Separatisten“ oder schlicht “Oppositionelle“.

Destabilisierung

Die neue, pro-westliche Regierung der Ukraine verfolgt fremde Ziele, indem sie die Ukraine gezielt Destabilisiert. Das erfolgt verdeckt, durch viele eingeschleuste, gut ausgebildete “Lohnterroristen“, die sich als gute Gruppierung, also Nationalistische- oder Pro-russische Separatisten ausgeben, aber in Wirklichkeit nichts als Chaos und Leid über die Bevölkerung bringen (Angriffe auf Zivilpersonen, Zerstören von Schulen und Spitälern, usw.) Die westlichen Medien berichten uns über die grausamen Taten der “prorussischen Separatisten“ oder der “Nazis“.

Das Ukrainische Volk kann die guten Nationalisten nicht von den eingeschleusten Lohnterroristen unterscheiden und ist grundsätzlich gegen alle Aufständischen, auch gegen die eigene Armee. Der Schrei nach Hilfe von aussen wird laut. Diese wird von der NATO auch sehr gerne angeboten:

Hilfe für die Ukranie

Die NATO bilden ukrainische Soldaten aus, trainieren sie, um die Separatisten in den Griff zu bekommen. Das erfuhren wir aus den Medien. Doch man bedenke: Das wahre Ziel dieser Vorgehensweise ist die Ukrainische Armee zu stärken, dass wenn es zum Angriff gegen Russland kommt, die russische Armee möglichst hart getroffen wird.

Ausserdem wurden bisher Rüstungsgüter im Wert von 120 Millionen US$ (Feb. 2015) in die Ukraine und die umliegenden Länder geschafft, unter dem Vorwand, dieses Material würde für Übungen und militärische Manöver benutzt. Die Aufrüstung gegen Russland ist in vollem Gange und das in Europa, vor unserer Haustüre.

Die vielen militärischen Übungen und Manöver die zurzeit rund um den westlichen Gürtel um Russland stattfinden, sind nichts weiter als ein Vorwand für die heimliche Aufrüstung in diesen Ländern. Es erfolgt derzeit die militärische Einkreisung Russlands durch die USA und niemand kriegt davon etwas mit oder interveniert.

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